Tierkommunikation

Vor ein paar Wochen schrieb mich Jessica von TIER-W-ISH an und fragte, ob ich zusammen mit ihr einen Beitrag über Tierkommunikation machen wolle. „Tierkommunikation?!? Was ist das denn?“, dachte ich mir. Ich hatte absolut keine Vorstellung davon, dachte anfangs an Körpersprache. Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich zuerst etwas recherchiert, mich mit Jessica über Tierkommunikation unterhalten und sie gebeten, mit Jamie ein Gespräch zu führen.

Beitragsbild_Tierkommunikation1[Info: Dieser Beitrag zum Thema „Tierkommunikation“ enthält Werbung, weil er in Kooperation mit TIER-W-ISH entstanden ist.]

Vorweg: Ich möchte in diesem Beitrag kein Urteil über Tierkommunikation abgeben, weil ich finde, dass sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden soll. Stattdessen gebe ich einen kleinen Einblick in das Thema und berichte über unsere persönlichen Erfahrungen damit.

Was versteht man unter Tierkommunikation?  

Tierkommunikation basiert auf Telepathie. Telepathie (altgr. τῆλε tēle „fern“, „weit“ und πάθος páthos „Erfahrung“, „Einwirkung“) bezeichnet die für manche Menschen zugeschriebene Fähigkeit, Gedanken, Antriebe, Empfindungen oder Gefühle in einer Art Fernwirkung von sich auf eine andere Person oder von einer anderen Person auf sich zu übertragen. Sie wird auch als Gedankenlesen oder Gedankenübertragung bezeichnet (vgl. Wikipedia). Auch Tiere verfügen über diese Fähigkeit, weswegen telepathische Kommunikation zwischen Mensch und Tier möglich ist.

Was macht ein Tierkommunikator?

Tierkommunikatoren wie Jessica fungieren als Dolmetscher zwischen dem Tier und seinem Besitzer. Sie stellen den Kontakt zum Tier her und überbringen dem Tier die vom Besitzer festgelegten Fragen. In welcher Form die Gedanken eines Tieres ankommen, ist bei jedem Tierkommunikator unterschiedlich. Jessica hält handschriftlich fest, was das Tier mit seiner ganz persönlichen Stimme erzählt. Die Gespräche können auch mit Emotionen und körperlichen Empfindungen verknüpft sein, vereinzelt zeigen sich Jessica auch Bilder. Sie selbst weiß nicht, woher es kommt, sie schreibt es einfach auf.

Warum Tierkommunikation?

Die Gründe eine Tierkommunikation in Anspruch zu nehmen, können ganz unterschiedlich sein. Häufig kontaktieren Menschen Tierkommunikatoren wegen Verhaltensauffälligkeiten oder gesundheitlichen Problemen ihrer Haustiere. Manchmal liegen aber auch keine Probleme vor und Besitzer wollen einfach nur mehr über ihr Haustier erfahren.

Was wird besprochen bzw. nicht besprochen?

Grundsätzlich gibt es nichts, worüber nicht gesprochen werden kann. Tiere schätzen im Normalfall Kommunikation, sind häufig sogar etwas aufgeregt dabei. So war es laut Jessicas Erzählung auch bei Jamie.

Aber nicht jeder Tierkommunikator möchte jede Art von Gespräch führen. Schließlich kann einem ein fremdes Schicksal auch sehr nahe gehen. Im Bereich der Tierkommunikation gibt es unterschiedliche Grundsätze. Jessica macht keine Kommunikation mit verstorbenen Tieren, weil sie der Meinung ist, dass die Seele eines verstorbenen Tieres ihre Ruhe verdient hat. Auch Kommunikation, die dazu dient, zu entscheiden, ob ein Tier operiert oder eingeschläfert werden sollte, lehnt Jessica ab. Die Verantwortung für eine so große Entscheidung sollte beim Besitzer bleiben. Im Falle von Sterbebegleitung oder verschwundenen Tieren entscheidet Jessica im Einzelfall, ob sie den Auftrag annimmt oder ablehnt.

Meine Erfahrung mit Tierkommunikation

Ablauf der Tierkommunikation

Für die Kommunikation benötigt Jessica den Namen des Tieres, das Alter, ein aktuelles Foto sowie eine Liste mit Fragen, die sie dem Tier stellen soll. Das alles habe ich per Mail an sie geschickt.

Beitragsbild_Tierkommunikation
Jamie, 3 Jahre

Meine Fragen an Jamie lauteten:

  • Wie können wir dir mehr Sicherheit geben?
  • Wie können wir dich bei deinen gesundheitlichen Problemen unterstützen?
  • Wünschst du dir mehr Gesellschaft? Von wem? Oder brauchst du doch mehr Distanz?

Bevor Jessica mit einem Tier eine Kommunikation führt, braucht sie das Einverständnis vom Besitzer und vom Tier selbst. (Ja, es kommt auch vor, dass ein Tier die Kommunikation verweigert. Laut Jessica passiert das aber eher selten. Die meisten Tiere sind gesprächsoffen.) Da Jamie ein sehr aufgeschlossener Hund ist, war mir klar, dass sie nicht lange auf sein Einverständnis warten muss.

Zu Beginn des Gesprächs ließ Jessica Jamie erzählen. Er konnte sich quasi alles frei von der Seele reden. Danach führte Jessica einen „Körperscan“ durch, das heißt, sie schaute, ob sie gesundheitliche Probleme bei Jamie feststellen konnte. Dann stellte sie Jamie meine Fragen. Zum Schluss fragte sie ihn, ob er noch etwas auf dem Herzen hat.

Das Gespräch schrieb Jessica Wort für Wort handschriftlich nieder und schickte es mir eingescannt als PDF per Mail. Das Gesprächsprotokoll war drei A4-Seiten lang. Ich sollte es mir in Ruhe ein paar Mal durchlesen und etwas wirken lassen, bevor wir miteinander darüber sprechen würden.

Normalerweise lässt Jessica ihre Kunden eine Nacht darüber schlafen und führt dann das Nachgespräch. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt nur die Abgabe meiner Magisterarbeit im Kopf hatte, verschoben wir das Gespräch um ein paar Tage. Somit konnte ich mich dann auch voll und ganz darauf einlassen.

Da Jessica in Deutschland wohnt, fand das Gespräch über das Telefon statt. Entgegen meiner Erwartungen, dass wir kurz die Tierkommunikation besprechen, haben uns Jessica und ich über zwei Stunden lang unterhalten. Das spricht für Jessica, denn ich bin normalerweise absolut kein Mensch, der gerne und viel telefoniert.

Wir gingen Schritt für Schritt die ganze Kommunikation mit Jamie durch. Jessica beantwortete mir alle Fragen geduldig. Sie wiederum stellte mir Fragen, um besser nachvollziehen und mir erklären zu können, was Jamies Aussagen bedeuten könnten.

Zu Jessica von TIER-W-ISH

Logo_Tierwish
Jessica ist 36 Jahre alt, verheiratet, Mutter und kommt aus Deutschland. Bevor sie sich als Tierkommunikatorin selbstständig gemacht hat, war sie Mediengestalterin. Ihre Ausbildung zur Tierkommunikatorin hat sich im Rahmen von drei Jahreskursen bei Karin Müller absolviert. Zur Tierkommunikation ist sie gekommen, weil sie mehr über ihre beiden Kaninchen Bella und Jolly erfahren wollte.

 

Ich habe Jessica als sehr angenehmen, freundlichen und besonders empathischen Menschen kennengelernt. Obwohl ich sie nicht persönlich getroffen habe, hatte ich nach ein paar Minuten telefonieren das Gefühl, ihr mein Herz ausschütten zu können.

Was ich mir von der Tierkommunikation mitnehme

Wer glaubt, seinem Tier eine spezifische Frage (z.B. den Gesundheitszustand betreffend) stellen zu können und darauf eine konkrete Antwort bzw. einen Lösungsansatz zu erhalten, der wird von Tierkommunikation vermutlich enttäuscht sein. Tierkommunikatoren können möglicherweise einen problematischen Bereich beim Tier erkennen, ersetzen aber keinesfalls Tierärzte.

Ich sehe die große Stärke von Tierkommunikation in der eigenen Selbstreflexion. Jessica hat mir dabei geholfen, mich selbst zu reflektieren und mein Verhalten im Zusammenhang mit Jamies Verhalten und Gesundheitszustand zu betrachten. Dabei hat sie mir nicht etwas komplett Neues erzählt, sondern das, was ich eigentlich eh schon wusste, mir bewusster gemacht. Nach dem Gespräch mit Jessica fühlte ich mich irgendwie erleichtert. Mein Freund, der in der Zwischenzeit mit Jamie spazieren war, bemerkte bei seiner Rückkehr sofort meine gute Laune. Ich konnte endlich wieder etwas Optimismus schöpfen, was Jamies gesundheitlichen Probleme anging.

Gegen Jamies Unsicherheit bei Spaziergängen in neuen Gebieten hat mir Jessica auch noch einen super Tipp gegeben, den ich euch nicht vorenthalten möchte, nämlich Kaugummi zu kauen, natürlich nicht Jamie, sondern ich. Die Kaubewegungen würden Hunde beruhigen, meinte Jessica und damit hatte sie Recht. Jamie hilft das wirklich.

TIER-W-ISH

Falls ihr Tierkommunikation ausprobieren möchtet, kann ich Jessica wirklich nur empfehlen. Ihr könnt sie unter mail@tier-w-ish.de oder über das Kontaktformular auf ihrer Homepage kontaktieren.

 

Was haltet ihr von Tierkommunikation? Habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht? Ich würde mich über Kommentare freuen!

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